FAQ & TIPPS
Energiekosten senken – ganz einfach zu Hause
Selbst aktiv
werden
Schon kleine Veränderungen im Alltag helfen, Ihre Energiekosten spürbar zu reduzieren.
Schalten Sie Geräte wie Fernseher, Ladegeräte oder Küchengeräte komplett aus, wenn sie nicht genutzt werden – denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen sie Strom. Wer bewusst abschaltet, spart bares Geld!
Einfache Stromspartipps für den Haushalt
Es kann hilfreich sein, regelmäßig den Stromzähler abzulesen und den Verbrauch zu notieren. So lassen sich mitunter defekte Geräte erkennen, die keine offensichtlichen Probleme zeigen. Besonders häufig betrifft das Kühlschränke oder Gefriertruhen: Ein defekter Temperaturfühler oder kaputte Dichtungen können dazu führen, dass der Kompressor deutlich häufiger anspringt – und dadurch unnötig Strom verbraucht.
Beim Neukauf auf den Stromverbrauch achten – das zahlt sich langfristig aus.
Räume verlassen? Licht aus – ganz einfach.
So kannst du mehrere Geräte auf einmal vom Netz trennen.
Auch ohne angeschlossene Geräte verbrauchen viele Ladegeräte weiterhin Strom. In einem Haushalt mit mehreren Personen kann sich das schnell summieren – durch Smartphones, Tablets, Smartwatches und viele andere häufig genutzte Geräte.
Auch nicht zu vergessen: Jedes unnötig angeschlossene Ladegerät erhöht nicht nur den Stromverbrauch, sondern kann im schlimmsten Fall auch einen Brand verursachen.
7 °C im Kühlschrank und -18 °C im Gefrierfach reichen völlig aus. Um Energie zu sparen, sollte der Kühlschrank regelmäßig abgetaut werden. Eisablagerungen im Gefrierfach führen i.d.R. zu einem höheren Stromverbrauch
Wasser im Wasserkocher erhitzen spart deutlich mehr Strom als auf dem Herd. Wenn Sie es trotzdem im Topf erwärmen möchten, dann bitte mit Deckel.
Waschmaschine nur voll beladen nutzen und bei 30–40 °C waschen. Geschirrspüler nur wenn nötig hohe Temperaturen nutzen.
Moderne Geräte besitzen zudem oft einen Energiesparmodus.
Tausche alte Leuchtmittel gegen energieeffiziente LEDs.
Geräte wie Fernseher, Kaffeemaschine oder PC ganz ausschalten – nicht nur in den Ruhemodus versetzen.
Einfache Tipps um den Gasverbrauch zu reduzieren
Die optimale Einstellung von Gastherme und Durchlauferhitzer spart Energie und erhöht den Komfort. Die Warmwassertemperatur sollte nicht höher als nötig gewählt werden – meist reichen 55–60 °C. Auch Heizzeiten und Temperaturen sollten dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
Zu Beginn der Heizsaison empfiehlt sich eine fachgerechte Wartung von Heizungsanlage und Therme. So wird sichergestellt, dass die Anlage effizient arbeitet und keine unnötigen Wärmeverluste auftreten. Veraltete Systeme sollten ggf. durch moderne, energiesparende Technik ersetzt werden.
Über Fensterscheiben geht nachts viel Wärme verloren. Geschlossene Rollläden oder dicke Vorhänge wirken dem entgegen und verbessern die Dämmung. Wichtig ist dabei, dass Vorhänge die Heizkörper nicht verdecken, um die Wärmeabgabe nicht zu behindern.
Damit Heizkörper ihre Wärme ungehindert an den Raum abgeben können, ist es entscheidend, sie nicht mit Möbelstücken, schweren Vorhängen oder anderen Verkleidungen zu verdecken.
Wird die unmittelbare Umgebung eines Heizkörpers blockiert, kann sich die erzeugte Wärme nur eingeschränkt ausbreiten – sie staut sich und bleibt lokal begrenzt. Die Folge ist eine ungleichmäßige Raumtemperatur und ein insgesamt ineffizienter Heizbetrieb.
Aus diesem Grund sollten Heizkörper und insbesondere die Thermostatventile stets frei zugänglich und nicht verdeckt sein.
Während der Heizperiode ist regelmäßiges Lüften unerlässlich, um die Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen zu regulieren und der Entstehung von Schimmel wirksam vorzubeugen.
Empfohlen wird das sogenannte Stoßlüften: Mehrmals täglich sollten die Fenster für einige Minuten vollständig geöffnet werden.
Wichtig ist dabei, die Heizkörper vor dem Lüften herunterzudrehen, um zu vermeiden, dass die Thermostatventile aufgrund des Temperaturabfalls zusätzliche Wärme anfordern.
Nach dem Lüften werden die Fenster wieder geschlossen und die Heizleistung entsprechend angepasst. Auf diese Weise gelangt frische, sauerstoffreiche Luft in die Räume, die sich anschließend effizienter erwärmen lässt – ohne dass unnötig Heizenergie verloren geht oder die Räume stark auskühlen.
Zu Beginn der Heizsaison empfiehlt es sich, sämtliche Heizkörper einer sorgfältigen Funktionskontrolle zu unterziehen. Dabei sollte insbesondere geprüft werden, ob sich Luft im System angesammelt hat – ein häufiges Phänomen, das den Wirkungsgrad erheblich beeinträchtigen kann.
Ein charakteristisches Gluckern im Inneren des Heizkörpers deutet auf eine solche Luftansammlung hin. In diesem Fall ist mithilfe eines Entlüftungsschlüssels die im Kreislauf eingeschlossene Luft vorsichtig abzulassen.
Bleibt sie unbeachtet, kann das Heizwasser nicht ungehindert zirkulieren – was wiederum zur Folge hat, dass die Heizfläche nicht vollständig oder nur ungleichmäßig warm wird.
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